Markt Kaisheim

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Kirche in Hafenreut

Obwohl die Bewohner Hafenreuts Untertanen des Klosters waren, unterstanden sie kirchlich der Pfarrei Neffsend (Schäfstall) und damit dem Bistum Augsburg.

Dieses Unterstellungsverhältnis dauerte offiziell bis zum Jahre 1810, wenn auch das Kloster immer wieder Einfluss auf das kirchliche Leben nahm. Dies besonders in der Zeit der Reformation, als in der Mutterpfarrei Schäfstall evangelische Pfarrer wirkten.

Das Kloster gab sich alle Mühe, in Hafenreut den alten Glauben zu erhalten. Es hielt dort katholische Gottesdienste, spendete die Sakramente und begrub die Toten in Kaisheim. 1810 wurde Hafenreut aber dann der neugegründeten Pfarrei Kaisheim zugeteilt.

Im Mittelpunkt all dieses Geschehens stand immer die Kirche, die im Jahre 1469 vom Kloster zu Ehren des hl. Georg erbaut wurde. 1707 wurde sie, ebenfalls durch das Kloster, von Grund auf renoviert und im Stil der damaligen Zeit ausgestattet. Etwa ein halbes Jahrhundert später entstand in Hafenreut auch der Wunsch nach einem eigenen Friedhof.

Bistum und Pfarrei hatten nichts dagegen, aber es mussten noch manche innerdörfliche Schwierigkeiten überwunden werden. Hauptsächlich der Energie des kurpfälzischen Jägers und Kaisersheimschen Forstwarts Kaspar Weiß war es zu verdanken, dass der Friedhof schließlich gebaut werden konnte.

Ironie des Schicksals: Genau dieser Mann war der erste, der auf dem neuen Friedhof begraben wurde (1797).

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