Leitheim
Das Dorf
Acht Kilometer südöstlich von Kaisheim, hoch über der Donau, auf dem zum Fluss hin abfallenden Steilufer, liegt Leitheim, auch Litun oder Leiten genannt, die ehemalige Sommerresidenz der Kaisersheimer
Zisterzienseräbte. Von seiner ersten Erwähnung im Jahre 1147 an zählte der kleine Ort zum Besitz des Klosters. Schon vor der Säkularisation in den Jahren 1802/1803 hatte sich eine dörfliche Gemeinde in unmittelbarer Anlehnung an das Ensemble von Kirche und Schloss
entwickelt, dessen Ausstattung mit Fresken von Gottfried Bernhard Göz (1708-1774) und Stuck von Anton Landes (1712-1764) zu den künstlerisch besten Raumschöpfungen des 18. Jahrhunderts in ganz Süddeutschland zählt. Heute (2001) beträgt die Einwohnerzahl 153 Personen.
Höhe:
457 m über NN
Quellen:
Kaisheim - Markt und Kloster
|
|