Gunzenheim: Geschichte
Die früheste urkundliche Erwähnung
Urkundlich wird die Siedlung, deren Name Heim des Gunzo bedeutete, bereits im Jahre 805 erwähnt. Damals ging Gunzenheim im Rahmen einer umfänglichen Schenkung an das im Bistum Mainz gelegene Kloster Lorsch über. Durch Tausch erwarben es am 23. Mai 868 König Ludwig der Deutsche (reg. 843-876) und später die Grafen von
Graisbach-Lechsgemünd. Zu dieser Zeit erscheint das Kloster Kaisheim erstmals in den Gunzenheim betreffenden Urkunden. Mit dem Aussterben der Grafen von Graisbach-Lechsgemünd 1342 wurde das Dorf
wittelsbachisch. Im Bauernkrieg 1525 schlossen sich die Gunzenheimer aufrührerischen Rotten aus Buchdorf und Sulzdorf
an, doch ließen sie sich durch gütliches Entgegenkommen von Seiten des Klosters wieder beruhigen.
Quellen:
Kaisheim - Markt und Kloster
|