Bergstetten
Im Jahre 1659 schließlich wird der Schweizerhof wieder in guten Zustand
gesetzt, die Sankt-Wendelins-Kapelle daselbst repariert und ein neuer Altar
aufgestellt. Anton Rieger, ein Maler aus dem Kloster Weißenau, malte den
Altar. Nachdem ein Blitzschlag 1668 großen Schaden angerichtet hatte,
wurden die abgebrannten Häuser und der Stadel 1676 wieder aufgebaut.
Damals dürfte die Kirche ihr heutiges Aussehen erhalten haben. Der
Kaisersheimer Abt Rogerius I. Röls (reg. 1698-1723) ließ sie ausweißen
und neue Altäre, Stühle und eine Orgel für 5000 Gulden anschaffen.

Kirche und Schlösschen in einer
Aquarellzeichnung um 1850
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Bergstettens Kirche, mit der Säkularisation
1802 zweck- entfremdet, dient seit 1967
wieder als Gotteshaus
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