Altisheim
Über die erste Kirche von Altisheim ist wenig
bekannt. Es ist aber anzunehmen, dass auch sie wie die jetzige dem
heiligen Willibald geweiht war, weil Altisheim durch Schenkungen der
Lechsender Grafen Verbindung zum Bistum des heiligen Willibald in
Eichstätt hatte. Wegen Baufälligkeit wurde 1814 der Turm und später
auch das Gotteshaus abgerissen. Eine Abbildung der alten Kirche befindet
sich im Besitz des Neuburger Heimatvereins.
Das Besetzungsrecht der Pfarrei lag zunächst
beim Grafengeschlecht und ging dann an das bayerische Herzogshaus über.
Dieses überließ es 1393 den Zisterzienserinnen von Niederschönenfeld,
worauf der Augsburger Bischof Burkart auch die Pfarrei dem Kloster
einverleibte. Während der Reformation wurde auch Altisheim evangelisch
und nach der Säkularisation kam die Pfarrei wieder zum Bistum Augsburg.
Nach dem Tode des letzten Pfarrers von Altisheim Johann Pürner (1946-1954) wurde die Pfarrei von Pfarrer Nagel aus Lechsend betreut und seit
dessen Tod (1969) wird die Pfarrei Altisheim/Leitheim vom Pfarrherrn von
Kaisheim versorgt.
Quelle:
850 Jahre Klostergründung Kaisheim (Hrsg. Markt Kaisheim)
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Neue Kirche

Alte Kirche in Altisheim 
Madonna aus der alten Kirche
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