Kloster: Klosterumbau

Urkunde

Stifterfamilie

Gründerorden

Mutterkloster

1. Kirchenbau

Aufbauphase

Tochter Stams

Weitere Töchter

2. Kirchenbau

Reichskloster

 Klosterumbau

Säkularisation

Ein Reisender, der Kaisersheim 1707 besuchte, fasste seinen Eindruck von der einstigen Zisterzienserabtei in folgende Worte: Sie ist mit großen Mauern umgeben, die mit verschieden starken viereckigen Türmen besetzt sind, und sieht eher einem Flecken als einem Kloster ähnlich. Damit war die damalige Anlage trefflich charakterisiert, denn noch immer ähnelte ihr Anblick den Ansichten, wie wir sie von zwei Gemälden aus dem späten 17. Jahrhundert kennen - inmitten unterschiedlicher, unsystematisch angeordneter Bauten die majestätische Klosterkirche, ringsum geschützt von einer turmbewehrten Mauer mit Schießscharten .

Abt Rogerius I. Röls (reg. 1698-1723) hatte durch die bald nach Regierungsantritt eingeleitete Erneuerung von Torturm, Gast- und Bräuhaus sowie Stallungen schon eine gewisse 'Ordnung' in den westlichen Bereich des Klosterbezirks gebracht. Erst mit dem Neubau der Abteigebäude (1716-1721) änderte sich das Bild: An die Stelle der Einzelbauten trat ein regelmäßiger, mehrhöfiger und mehrstöckiger Komplex, der alle Räume einer Abtei vom Range Kaisersheims unter einem Dach vereinigte.


Kloster Kaisheim, kolorierte Federzeichnung, 2. Hälfte des 18. Jh.

Bilder aus "Kaisheim - Markt und Kloster" (Hrsg. W. Schiedermeier)


Das Kloster vor ...


... und nach dem Umbau

Die Legende auf dem Situationsplan lautet:

A Praelatur, vulgo Purs,

B der Hochfürstliche Saal

C die Canzley

D das Revectorium

E das Priorat

P die Kürchen

G Ober Richterambt

H das Gasthaus

I Hof Appodeck

K Hof Pfisterey

L das Prey Haus

M das Pinder Haus

N Schlosserey

O die Schreynerey

P der Hoffstall

Q die Hoffschmidt

R die Ochsenmüll

s das Pau Haus

T die Vüch Stallung

U Getrayd Scheyrn

Begriff des Closters

23 Juch.64 Ruthen.