Mozart in Kaisheim

  

Vater Leopold empfiehlt Kloster Kaisheim

Mozart lernt Kaisheims Abt kennen

Mozarts Reiseweg über Kaisheim

Mozarts Eindruck von Kaisheim

Mozarts Schaffen in Kaisheim

Veranstaltungen zum Mozartjahr


Kloster Kaisheim; am linken Rand das Gästehaus Mozarts


Hat sich Mozart in Kaisheim nicht künstlerisch betätigt?

Links:

- Mozart zw. Donau und Ries

- Mozart bei Wikipedia

- Kompakte Mozartbiographie

- Mozartbriefe

- Brandauer liest Mozart

- Mozart-Musik-Datenbank

Mozarts künstlerisches Schaffen in Kaisheim?

Eines aber fällt auf: In keinem der Briefe, in denen von Kaysersheim geschrieben wird, ist ein Bericht über eine musikalische Betätigung Mozarts die Rede. Zeit genug wäre dafür wohl gewesen. Warum hat er dem Abt, als dessen Freund und Favorit er sich betrachtete, nicht eine kleine Komposition gewidmet, wie etwa dem Chorregent der Kirche von Baden bei Wien, dem er, als er seine spätere Frau Constanze bei ihrem dortigen Kuraufenthalt besuchte, aus Gefälligkeit eine Motette schrieb, die dann als „Ave verum" weltbekannt wurde? Schade! Kaisheim hätte durch eine solche Geste in die Musikgeschichte eingehen können.

In Erstaunen versetzt auch die Tatsache, dass auch die Kloster- chronik keine Notiz vom Besuch Mozarts enthält. War er für den Chronisten ein Gast wie jeder andere? Und Mozart hat offensichtlich nichts unternommen, was seinen Bekanntheitsgrad hätte fördern können. Hätte er vor dem Abt oder dem Konvent musiziert, hätte er dies sicher in einem seiner Briefe vermerkt.

Aber weder in dem Brief an das Augsburger Bäsle, den er am 23.12.1778, also kurz vor der Abreise schrieb ( link), noch in dem an den Vater ( link ), dem er am 29. 12. seine Ankunft in München mitteilte, wird dieser Aufenthalt mit einem Wort erwähnt.

Quelle: Rudolf Braun, Streiflichter aus der Geschichte des Klosters Kaisheim

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