Mozart in Kaisheim |
Vater Leopold empfiehlt Kloster Kaisheim Mozart lernt Kaisheims Abt kennen Mozarts Reiseweg über Kaisheim Mozarts Eindruck von Kaisheim |
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Mozarts Eindruck von Kaisheim Mozart verbrachte 11
Tage in der Abtei, ehe er am 25. Dezember mit dem Abt nach München
reiste. Die Briefe aus diesen elf Tagen vermitteln den Eindruck von Melancholie, Sehnsucht und ärgerlichem
Warten: Melancholie über die vorzeitige Abreise aus Mannheim, Sehnsucht
nach der Geliebten in München und Ärger über Sonaten, die er der Kurfürstin
Elisabeth (der Gattin Carl Theodors) als Widmung überreichen wollte, die
aber noch nicht gestochen in seinem Besitz waren (aus
den
Briefen vom 18. und 29.12.1778 Nicht besonders von Kaisheim beeindruckt Was war aber ist mit „das kostbarste muß ich erst sehen" aus seinem Brief an den Vater gemeint? Vielleicht die erst 1766 neu ausgerichtete und gestimmte Orgel in dem majestätischen Gotteshaus, das für Laien normalerweise nicht zugänglich war? Oder die prunkvolle Bibliothek, der prächtige Kaisersaal? Möglicherweise das naturhistorische Kabinett des Abtes, seine wissenschaftlich bedeutende Naturaliensammlung oder gar der größte Schatz des Abtes, das wertvolle Münzkabinett mit 8000 antiken Münzen von kulturhistorischem Rang? Es wird wohl für immer ein Rätsel bleiben, ebenso wie die Vermutung, dass Mozart Schloss Leitheim in jenen Wintertagen besucht hat. Quelle: Rudolf Braun, Streiflichter aus der Geschichte des Klosters Kaisheim |
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