Mozart in Kaisheim

  

Vater Leopold empfiehlt Kloster Kaisheim

Mozart lernt Kaisheims Abt kennen

Mozarts Weg über Kaisheim

Mozarts Eindruck von Kaisheim

Mozarts Schaffen in Kaisheim

Veranstaltungen zum Mozartjahr

Reichsprälat Coelestin Angelsprugger
Reichsprälat Coelestin Angelsprugger

Mozart im Alter von 21
Mozart im Jahr 1777

Kurfürst Karl Theodor
Kurfürst Karl Theodor

Bilder: www.wikipedia.de

Mozarts lernt Abt Coelestin Angelsprugger kennen

Am 30. Oktober 1777 erreichte Mozart zusammen mit seiner Mutter Mannheim. Dort wirkte am Hofe des Kurfürsten Carl Theodor ein bedeutendes Orchester. Mozart verliebte sich leidenschaftlich in Aloysia Weber, die älteste Tochter eines ehemaligen Sängers und Notenschreibers und Schwester seiner späteren Frau ().

Erst auf ernste Vorhaltungen des Vaters hin setzte er am 14. März 1778 die Reise nach Paris fort. Sein Aufenthalt in Paris war allerdings eher enttäuschend. Er stieß auf völliges Desinteresse. Im Juli starb seine Mutter und im September verließ er Paris.

Erneute Empfehlung Kaisheims
Für die Rückreise hatte ihn der Vater  erneut auf das Reichsstift Kaysersheim verwiesen: „Von Dischingen könntest Du nach Kaysersheim, einem großen und sehr ansehnlichen Prelatenkloster fahren." Doch zunächst ging es über Straßburg nach Mannheim. Seine geliebte Aloysia war aber nicht mehr da. Kurfürst Carl Theodor hatte nach dem Tode Max III. von Bayern dessen Nachfolge angetreten und seine Residenz von Mannheim nach München verlegt. Aloysia war an die bayerische Hofoper verpflichtet worden.

Bekanntschaft mit Reichsprälat Coelestin Angesprugger
In Mannheim hielt sich gerade Reichsprälat Coelestin Angelsprugger  () von Kaysersheim auf. Er war dort kurz zuvor als Mitglied in die Kurpfälzische Akademie der Wissenschaften aufgenommen worden. Der Abt kannte Mozart dem Namen nach und Mozart wurde ihm vorgestellt. Im Gespräch stellte sich heraus, dass beide die Absicht hatten, in nächster Zeit nach München zu reisen. Der Abt bot Mozart an, mit seiner Begleitung nach Kaisheim und nach einem kurzen Aufenthalt dort nach München weiter zu reisen. Obwohl Mozart eigentlich noch länger in Mannheim bleiben wollte, nahm er das Angebot an, wohl auch um dem Vater einen Gefallen zu tun und ihn damit zu besänftigen.

Quelle: Rudolf Braun, Streiflichter aus der Geschichte des Klosters Kaisheim
ARD, Brandauer liest Mozart: In Mannheim wartet die Liebe

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