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Kaisheim:
Heidebrünnl Die Heidebrünnl-Kapelle bei der
Ortsumgehung ist an Sonn- und Feiertagen von 14:00 bis 17:00 Uhr
geöffnet. Am 2. Sonntag eines jeden Monats ist um 14:00 Uhr eine Andacht.
Für
Führungen außerhalb der Öffnungszeiten dürfen Sie sich bitte an die
Gemeindeverwaltung KAISHEIM Telefon 09099 9660-17 wenden.
Wer auf der B2 zwischen Weißenburg und
Donauwörth unterwegs ist, erblickt bei der Abfahrt KAISHEIM NORD auf der
nördlichen Straßenseite das "vergoldete" Zwiebeltürmchen einer neu erbauten
Kapelle. Sie ist als Erinnerungsstätte an das Heidebrünnl im
Altvatergebirge entstanden.
Das Heidebrünnel war ein berühmtes und
markantes Wallfahrer- und Wandererziel im Altvater. Laut
einer Sage schoss hier vor vielen Jahren ein Förster einen Hirsch an
und der heilte sich die Wunde mit dem Wasser dieser Quelle. Auch der
Förster, der zu erblinden drohte, konnte sein Augenlicht mit dem
Quellwasser retten. Viele Menschen wallfahrten daraufhin zu diesem Ort.
Es ist deshalb kein Wunder, dass aus dieser Gegend zwei Meister des
Wassers stammen. Vinzenz Prießnitz, der Gründer der ersten
Wasserheilanstalt, und der Naturarzt Johann Schroth. In der Nähe des
Heidebrünnels steht heute eine kleine Steinkapelle.
Herr Ernst Seifert wurde 1930 in Winkelsdorf im Tesstal, Kreis Mährisch-Schönberg (Ostsudetenland)
geboren. Seiner Mutter gelobte er, die durch Blitzschlag am 30. Mai 1946 abgebrannte Kapelle neu zu errichten.
2004 hat der gelernte Tischler im Ruhestand sein Versprechen eingelöst und aus eigenen Mitteln
aus Eichenholz, genau nach dem Original, diese Kapelle errichtet, wie sie einst im
Altvatergebirge stand.
Außerdem stiftete er er rund um das Kirchlein einen Park mit 8000 Bäumen
zweihundert verschiedener Arten. Dafür ernannte ihn der Markt Kaisheim
zum Ehrenbürger. Der Neubau wurde am 20.Mai 2004 (Fest Christi Himmelfahrt) eingeweiht
und bietet etwa 45 Personen Platz.
Download: Mitgliedsantrag "Freundeskreis Heidebrünnl"
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Das Heidebrünnl
in Kaisheim

Zeichnung des alten
Heidebrünnels 
Foto
vom alten Heidebrünnel
im Altvatergebirge
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