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Bergstetten
heute
Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Gut Bergstetten von den Amerikanern
beschlagnahmt. Diese übergaben das Gut dann der Bayerischen
Landessiedlung, welche Häuser und Felder an Heimatvertriebene
verpachtete, ehe diese dann später beides als Eigentum erwerben
konnten.
Die Kirche wurde nach der Säkularisation profaniert, diente als
Geräteraum, Getreidespeicher und Pferdestall, bis sie auf Drängen der
Verantwortlichen von Sulzdorf und Bergstetten durch das Bistum Eichstätt
wieder instandgesetzt wurde.
1967 erfolgte die Einweihung, einige Jahre später entstand daneben ein
Friedhof. Die seelsorgerische Betreuung erfolgt durch die Pfarrei
Buchdorf. Große Verdienste um die Entwicklung Bergstettens nach 1945
(Eigentumserwerb, Kirche, Friedhof) hat sich Paul Pietsch (+ 1982)
erworben, der für seinen unermüdlichen Einsatz mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde.

Bergstetten heute: Links oben das
"Schloss"; gut zu erkennen die Wittelsbacher Allee mit ihren
Linden und den Häusern aus der Remonteamtszeit; davor das Neubaugebiet
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