Bergstetten: Säkularisation

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Säkularisation

Remonteamt unter Hitler

Das "Schloss" heute

Mit der Aufhebung des Klosters im Zuge der Säkularisation von 1802 müssen die Besitzverhältnisse für das Gut Bergstetten ebenfalls neu geregelt werden. Das so genannte Schloss bereitete aber eher Probleme bei der beabsichtigten Veräußerung durch den neuen Besitzer, das Herzogtum und spätere Königreich Bayern. Ein Protokoll berichtet: "Die Gebäude des Bergstettener Hofs sind weitläufig und einem Pächter vom Bauernstand mehr zu Last als zum Nutzen."

Mit Heinrich Stalter fand man einen Pächter, der nicht nur Bergstetten sondern auch gleich den Neuhof pachtete. Von dieser Verpachtung existiert ein Übergabeprotokoll, in dem alle Gebäude unter einem Dach auf zusammen 6000 fl. und alle Grundstücke auf über 12000 fl. geschätzt werden. 3000 fl. zahlte Stalter Pacht für beide Höfe und die Schabernackmühle. Er hatte aber Schwierigkeiten, diese Summe aufzubringen, wie zahlreiche Aufschubgesuche belegen.

Schließlich übernimmt das bayerische Königshaus das Gut 1816. Es wird königliches Gestüt. Jetzt kommt das "Schloss" wieder zu Ehren und dient dem jeweiligen Gestütsverwalter als Dienstwohnung. Sogar Prinzregent Luitpold sieht man in Bergstetten öfters zu Gast.


Prinzregent Luitpold zu Besuch auf dem königlichen Gestüt

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Zunächst verpachtet, 
ab 1816 königliches Gestüt