Das "Schloss" von Bergstetten

Gutshof des Klosters

Die Kirche

Das Schlösschen

Säkularisation

Remonteamt unter Hitler

Das "Schloss" heute

Wenn man vom Schloss in Bergstetten spricht, ist das nicht ganz richtig. Eigentlich war es nur die erste urkundlich erwähnte Grangie des Klosters. Schon für 1137 lässt sich der Kauf eines Gutes in Bergstetten belegen.

Infolge seiner exponierten Lage war das Gut immer wieder Ziel von Überfällen raubender Horden oder durchziehender Soldaten. Deswegen dürfte es schon bald zu der an eine Wehranlage erinnernden geschlossenen Bauweise gekommen sein. Sie bildet auch heute noch ein geschlossenes Geviert, ziemlich genau im Quadrat und ist nur über je ein Tor in der West- und der Ostfront erreichbar.

Am Anfang diente das Gut der Schafzucht, die sich im Lauf der Zeit zum Schwerpunkt entwickelte. Welches Ausmaß die Schafzucht annahm, ersieht man daran, dass Bayernherzog Ludwig der Gebartete im Handstreich 3000 Schafe raubte, als das Kloster ihm eine Abgabe in Höhe von 4000 Gulden verweigerte.

Quelle: Schlösser, Burgen, Klöster und Ruinen (Rudolf Braun)

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Gut zu Bergstetten mit Kirche und Schlösschen


Ausschnitt aus einer Urkunde von 1156, in der der Kaiser die Besitzungen des Klosters bestätigt ( u. a. "Bertensteten")


Schafzucht als erster Schwerpunkt