Sehenswert: Leitheim, der Weinberg des Klosters

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Schloss Leitheim heute

Die Geschichte Leitheims und seines Schlosses ist aufs engste verbunden mit der Geschichte des Klosters Kaisheim. Schon 1147 taucht der Name "Litun" in einer Urkunde des Papstes Eugen III. auf, 9 Jahre später in einer kaiserlichen Urkunde. Beide Male wird Klosterbesitz in Leitheim bestätigt und unter besonderen Schutz genommen

Seit 1171 ist Leitheim als klösterliches Weingut nachweisbar. Die Klosterstifter bestimmen, dass den Mönchen zur Jahrtagsmesse genügend Weißbrot, Fische, Käse und Wein zur Verfügung gestellt werden. Dabei werden fünf Fuder Wein, also etwa 5000 Liter, erwähnt. Sie stammen vom Weingut "Leiten", das fortan von zwei Konversen (Laienbrüdern) bewirtschaftet wird.


Schloss Leitheim mit Weingarten aus dem Jahr 1791. Stadtarchiv Nördlingen

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Kaiser Friedrich I. nimmt neben anderen Klosterbesitzungen Leitheim in seinen Schutz


Alte Weinkelter: Mit der Auflösung des Klosters 1802 kam auch der Weinbau zum Erliegen


Das 1696 erbaute Schloss