Das Kaisheimer Münster

Außenarchitektur

Grundriss

Innenausstattung

Hochaltar

Besonderheiten

Baugeschichte

Vor den Augen des Besuchers erhebt sich eine kreuzförmige Basilika, deren Abmessungen mit 80,5 m Länge, 27,7 m Breite und 24 m Mittelschiffhöhe auch für heutige Verhältnisse bedeutend sind. Obwohl es sich hier um einen der letzten großen Ordensbauten handelt, befolgt der einheitliche, mit zisterziensischer Präzision ausgeführte Kirchenplan weitgehend die typischen Grundrissproportionen, wie sie noch in der bernhardinischen Tradition lebendig waren.

Von diesen Proportionen weichen nur die südlichen Teile des Gotteshauses mit Rücksicht auf die anschließenden Klostergebäude ab. Hier scheint eine gewisse Unsicherheit in der Bauplanung bestanden zu haben. Das parallelogrammartig nach Osten verschobene südliche Querhaus ist nur als Verbindungsstück zu einem älteren Konvent verständlich, dessen räumliche Anordnung vermutlich die bei den Zisterziensern sonst ungewöhnliche Einbeziehung der Sakristei und der ihr zugeordneten Räume in den Baukörper des Querhauses bedingte.

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Grundriss mit dem verschobenen südlichen Querhaus