Ehemaliges Kloster: Innenausstattung

Grundriss

Außenarchitektur

Innenausstattung

Kaisersaal

Abteikirche

Geschichte des Klosters

Über 200 Jahre nach Klosteraufhebung und nach über 180-jähriger Nutzung als Strafanstalt sind von der Ausstattung nur noch - und das bloß teilweise - wandfester Schmuck wie Stuckaturen, Malereien und Portale vorhanden. Der Schöpfer des umfangreichen Stuckdekors ist Peter Franz Appiani.

Der eineinhalb Geschosse hohe Kaisersaal ist neben den nur noch rudimentär erhaltenen Sälen der Bibliothek und des Sommerrefektoriums der größte und am prächtigsten ausgestattete Raum des Klostergebäudes. Hier dokumentiert sich der grundlegende Wandel der deutschen Raumkunst in den beiden ersten Jahrzehnten des 18. Jahrhunderts. Es erfolgte ein Übergang von den italienischen Barockformen zu dem neuen Ideal der französischen Régence.

Kunstwerke wie der Schrein rechts gehörten in großer Zahl zur mobilen Ausstattung des Klosters. Von der Abtswohnung wird 1784 berichtet, dass die Wohnung des Herrn Reichsprälaten mit allen Gattungen der kostbarsten Meubles, von etwa 7 - 9 Repetieruhren, Glockenspielen, Porzellanfiguren, Servicen und anderen seltenen Geräten ausgeschmückt sei ...

Bilder aus "Kaisheim - Markt und Kloster" (Hrsg. W. Schiedermeier)

Home


Türe in die ehem. Abtswohnung, stuckiert von Franz Peter Appiani


Kleiner Schrein mit Darstellung des heiligen Franz Xaver