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Ehemaliges
Kloster: Außenarchitektur
Was Abt Rogerius und sein Baumeister Beer ins Werk setzten, übertrifft mit
den Außenmaßen 153 x 110 Meter in der
Ost-West-Erstreckung die Kirche um mehr als das Eineinhalbfache.
Die Anlage besitzt zwei unterschiedlich große Binnenhöfe und einen nach
Norden offenen Hof östlich der Kirche. Eckpavillons und Mittelrisalite
gestalten die Länge der Flügel erträglich und sorgen für die
notwendige Ausgewogenheit.

Aufwendiger gestalteter Ostflügel der
Reichsabtei
zur Verwaltung und Repräsentation
West- und Südflügel sind mit ihren grauen, Geschoss unterteilenden
Bändern und rustizierten Ecken einfacher behandelt. Der Ostflügel fällt
durch seine auch farbig akzentuierte Putzgliederung auf. Diese
Unterschiede spiegeln die innere Zweiteilung wider.
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West-, Süd- und der die beiden Binnenhöfe trennende Mittelflügel - das
eigentliche Konventsgebäude - waren den Mönchen vorbehalten.
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Der Ostflügel einschließlich des Verbindungstraktes in Richtung Westen
diente als so genanntes Hofgebäude. Dort, außerhalb der Klausur, lagen
die für die Verwaltung des Kaisersheimer Herrschaftsgebietes wie auch die
für den Abt als weltlichen Regenten und Repräsentanten dieses
Territoriums unentbehrlichen Räume, in denen der Landesherr Hof hielt.
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Grundrisse des ehemaligen Klostergebäudes (Osten ist oben)

Im Vordergrund der Südflügel, zusammen mit West- und Mittelflügel den Mönchen
vorbehalten
Bilder
aus "Festschrift zur Restaurierung des Kaisersaals
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